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In den Enzgärten ist reichlich Raum für Kinder und Jugendliche:

ein nagelneues Jugendhaus, ein Skatepark zum Austoben und

zwei großzügige Spielebenen, auf denen sie die Welt erfahren.

Am früheren Spielplatz auf dem Wertle beobachteten Eltern ih-

re Kinder nur beim Klettern, Rutschen und Schaukeln. Auf dem

neuen, fast doppelt so großen und von der Sparkasse gespon-

serten Spielplatz können sie nun auch selbst aktiv werden – es

gibt viel zu entdecken und auszuprobieren, für die Kleinen wie

für die Großen. Damit keine Wünsche offenbleiben, sind bei der

Gestaltung die Vorstellungen der Kinder mit eingeflossen.

Landschaftsarchitektin Elke Ukas hat die Fläche in eine Natur-

und Kulturlandschaft unterteilt, das auf Spielplätze speziali-

sierte Planungsbüro Kukuk hat diese sprichwörtlich lebendig

gemacht. Die Naturlandschaft verfügt über Elemente eines

Trockenflussbetts mit Sand, Wasser, Steinen und viel Holz, ganz

ähnlich dem Schwemmholz von der Enz.

Nur durch einen Weg von der Naturlandschaft getrennt beginnt

die Kulturlandschaft. Ein Sender, ein hölzerner Turm, zwei lan-

ge Röhrenrutschen, dumpfe und helle Töne signalisieren schon

vom weitem, dass hier Aktivität angesagt ist. Vor allem an der

langen Frequenzlinie, auf der die Kinder allerlei Klänge erzeu-

gen und in deren Nischen sie sich auch gerne mal verstecken.

Gleich in mehreren Workshops mit Jugendlichen ist der Skate-

park entstanden. Er soll „eine Bombe“ werden, sagten sich die

künftigen Nutzer. Und so ist es. Auch hier ist richtig was los.

Ordentlich Tempo holen sich die Skater von der steilen Rampe

am Aussichtshügel.

Auf 400 Quadratmetern Fläche ist reichlich Platz zum Springen,

Abheben und Geschicklichkeit üben: an Treppen, Mauern, Kan-

ten und Podesten. Der glatte Betonbelag wird den Skatern bes-

ten Fahrkomfort bieten. Mögliche Lärmbelästigungen zur Enz-

straße hin dämmt eine Natursteinmauer.

Ganz Ohr – oder

ganz schnell

Auf dem 400 Quadratmeter großen

Skatepark und den zwei Spielplatzebenen

können sich Jugendliche (und Erwachsene)

ausprobieren und viel lernen.

Trinkwasseraufbereitung und Energiegewinnung im Vorder-

grund stehen (vgl. auch der Beitrag auf Seite 08).

AUF SICHEREN WEGEN

Für die Orientierung auf dem zehn Hektar großen Gelände

sorgt ein leicht verständliches Leitsystem, für das sich die

Stadtwerke gleichermaßen engagiert haben. Freies WLAN

ist heute in aller Munde – und in den Enzgärten pünktlich zur

Eröffnung der Gartenschau Realität. Für die hierfür erforder-

liche technische Infrastruktur haben die Stadtwerke ihren

Beitrag geleistet. Denn im digitalen Zeitalter soll der techni-

sche Fortschritt nicht am Zaun zur Gartenschau enden.

Das Gelände des Flusskraftwerks mit der Fischtreppe

wird entsprechend seiner zentralen Lage mit Fahnen als

Blickfang für die vorbeiflanierenden Besucher gestaltet.

Direkt am Gelände wird über historische und aktuelle

Themen rund um das Ökosystem Enz und die Energiege-

winnung aus Wasserkraft informiert.

Obwohl die Ruine Löffelstelz außerhalb der „Enzgärten“

liegt, werden die Burganlagen in das Gartenschauerlebnis

eingebunden. Besucher können hier einen Blick von oben

auf das Gelände werfen. Dafür wird ein Pendelverkehr mit

Elektrofahrzeugen zwischen den „Enzgärten“ und der Burg

eingerichtet. Die Stadtwerke sorgen für die erforderliche

elektrische Energie.