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Vereinsportrait: Bienenzüchterverein Mittlere Enz

Bezirksbienenzüchterverein Mittlere Enz

Vorsitzender:

Friedemann Sigrist

Stellvertreter:

Uwe Graf

Schatzmeister:

Lars Neuberger

Schriftführerin:

Natalie Becker

Adresse:

Wurmberger Straße 39

75449 Wurmberg-

Neubärental

Email:

f.sigrist@t-online.de

Web:

www.bv-mittlere-enz.lvwi.de

Telefon:

0 70 44 / 90 02 87

Steckbrief

1

Honiggewinnung nach dem Schleudervorgang

2

Der Schutzanzug dient vor allem dazu, dass aufgescheuchte

Bienen nicht unter die Kleidung krabbeln.

3/4

Von den Bienen aufgebaute Waben unterschiedlichsten

Formats

Das Vereinsleben im Bienenzüchter-

verein ist vorrangig von Erfahrungs-

austausch geprägt, etwa bei Stammti-

schen im eigenen Vereinsgelände nahe

des Aalkistensees oder durch Infor-

mationsvorträge. Die Aus- und Fort-

bildung der Vereinsmitglieder ist zu-

nehmend ein wichtiger Bestandteil der

Vereinsarbeit. Breiten Raum nimmt in

Zeiten unregelmäßig auftretender ho-

her Völkerverluste die Bekämpfung der

Varroose, einer Milbenerkrankung, ein.

Zur rechten Zeit

Das Bienenjahr beginnt traditionell im

Spätsommer. In dieser Phase stellt

sich das Bienenvolk auf die kalte Jah-

reszeit ein. Gut genährte Winterbienen

sind entscheidend für eine erfolgreiche

Überwinterung. Mit der Spätsommer-

pflege wird also der Grundstein für den

Erfolg des Imkers im nächsten Jahr

gelegt. Wenn die Völker stark und mit

genügend Futtervorrat ausgestattet in

den Winter gehen, dann entwickeln sie

sich im Frühjahr zügig und bringen ei-

nen guten Honigertrag.

Ihre Honig-„Produktion“ teilen die Bie-

nen mit den Menschen. Denn zuvor-

derst dient er ihnen als Nahrung. Und

für die kalten Phasen des Jahres,

den „trachtlosen“, sorgt das Bienen-

volk vor, indem es Vorräte anlegt. Man

rechnet, dass ein Bienenvolk etwa 50

Kilogramm Honig für sich selbst benö-

tigt. Nur das, was darüber hinaus im

Volk vorhanden ist, kann und darf der

Imker verwerten.

Neben der reinen Produktion zählt

auch, wie man das wertvolle Nah-

rungsmittel pfleglich behandelt und

vermarktet. So garantieren die im

Deutschen Imkerbund vereinten Bie-

nenzüchter mit der Traditionsmarke

„Echter Deutscher Honig“ streng kon-

trollierte Premiumqualität mit ge-

schütztem Warenzeichen, häufig auch

als „flüssiges Gold“ bezeichnet.

Unverwechselbar

Regionaler Honig ist immer ein Abbild

der Nektar und Honigtau spendenden

Pflanzen aus einer bestimmten Re-

gion. Das macht Honig so besonders.

Gängig hierzulande ist Blütenhonig aus

einer Vielzahl unterschiedlicher Wie-

senblumen, Sträuchern und Bäumen,

aber auch Himbeere oder Brombeere

sind bei den Bienen beliebte Nektar-

spender. Entsprechend dem örtlichen

Blütenangebot ist der Blütenhonig

hellgelb bis dunkelgelb oder gelblich-

braun. Manche Imker haben sich aber

auch auf Waldhonig spezialisiert. Er

ist eher dunkelbraun und besonders

würzig.